Chronik

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Am 24.01.1982 übernimmt Werner Mößner die Führung des Vereins und schlägt den Teilnehmern der Jahreshautptversammlung die Gründung einer Sparte Tennis vor. Im gleichen Jahr wird erstmals ein Trainer für die Sparte Fußball Senioren verpflichtet. Daß dies keine Fehlinvestition sein sollte, konnte man an den Tabellenplätzen ablesen.

Im Dezember 1982 löst sich die Fusion der Schachgemeinschaft Gunzenhausen/Langenaltheim auf. Für eine eigene Mannschaft sind nicht genügend Spieler vorhanden. Die Sparte Schach existiert daher nur noch auf dem Papier. Schachinteressierte treffen sich nur noch sporadisch zum „königlichen Spiel“.

Die Planung des Sportgeländes tritt im Januar 1983 in eine konkrete Phase. Seitens der Vorstandschaft des TV werden W. Mößner, A. Opitsch, K. Küster und M. Mößner in den Sportausschuß berufen. Lange und schwierige Verhandlungen schließen sich an. Ein vom Landratsamt für die Gemeinde erarbeiteter Grundlagenvertrag wird überarbeitet – es folgt ein Gegenvorschlag des Vereins. Unter Einschaltung des BLSV und des Notariats werden letztendlich alle Unklarheiten ausgeräumt und ein für beide Seiten unterschriftsreifer Vertrag erarbeitet. Die Baumaßnahmen können beginnen.

Im Zuge des geplanten Sportgeländes drängt sich auch die Gründung einer Sparte Tennis auf. In der Sitzung vom 27.01.1983 wird nach langen und intensiven Diskussionen eine entsprechende Satzungsänderung beschlossen. Nachdem in der Hauptversammlung vom 20.02.1983 diese Entscheidung der Vorstandschaft lebhaft kritisiert wird, kommt es am 16.06.1983 zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Leider konnten zu dieser Versammlung nur 20 der damals 450 Mitglieder begrüßt werden. Letztendlich wird die Entscheidung der Vorstandschaft nun doch von der Versammlung getragen. Die Sparte Tennis ist gegründet, die Neufassung der Satzung beschlossen. Die gerichtliche Genehmigung erfolgt am 15.07.1983.

Das Jahr 1984 brachte für den TV und die ganze Dorfgemeinschaft aus gesellschaftlicher Sicht einen schweren Rückschlag. Subalterne Geschöpfe zeigten den Verein wegen diverser Verstöße im Zusammenhang mit der Durchführung eines Faschingszuges durch unser Dorf bei der Staatsanwaltschaft an.

Die Mitgliederjahreshauptversammlung 1985 bringt Jubiläen besonderer Art. Zum einen hat der Verein sein 500. Mitglied (es handelt sich um Paul Pollok) aufnehmen können, zum anderen wird Ehrenvorstand Karl Geishöfer die Verdienstnadel des BLSV in Silber mit Gold zuteil. Zwei Mitglieder -nämlich Julius Schwackenhofer und Gottfried Lotter- können für 70jährige Vereins-zugehörigkeit besonders geeehrt werden. In der gleichen Versammlung wird Werner Mößner für eine weitere Wahlperiode als 1. Vorstand bestätigt.

Die Vorbereitungen für das geplante 90-jährige Gründungsjubiläum laufen -auch wenn es in der Vorstandschaft immer wieder Querelen gibt- auf Hochtouren. Erstmals seit langer Zeit wird für Festlichkeiten dieser Größenordnung kein Festausschuß gebildet – sämtliche Planungen und Vorarbeiten werden durch die amtierende Vorstandschaft bewältigt. Auf ein Festzelt wird verzichtet, das große Fest soll in der Mehrzweckhalle stattfinden. Das Personal soll komplett vom Verein gestellt werden. Als Schirmherr kann Bürgermeister Friedrich Schlegel gewonnen werden.

Am 26./27.07.1986 steigt das gelungene Fest, welches wieder weit über die Gemeindegrenzen hinaus Resonanz findet. Besonders hervorzuheben sind zwei Tatsachen, die dem Verein großes Lob und Anerkennung einbringen: Zum einen wurde erstmals eine Festschrift gestaltet, bei der auf Werbung gänzlich verzichtet wurde, zum anderen wurde im Nebenraum der Mehrzweckhalle eine Dokumentation aufgebaut, die sich sehen lassen konnte. Beide Vorhaben konnten aber nur Dank der großen Unterstützung der Vereinsmitglieder realisiert werden.

Noch immer ist der TV 1896 Langenaltheim e.V. einer der „billigsten“ Vereine in ganz Bayern. Daß dies so ist, ist mit ein Verdienst der Vorstandschaften und der Vereinsmitglieder, die immer wieder durch ihren persönlichen Einsatz bei der Vielzahl der Vereinsveranstaltungen dazu beitragen, daß Geld in die strapazierten Kassen kommt.

Der Neubau der Sportanlagen schreitet fort. Am 29.10.1986 wird zwischen der politischen Gemeinde Langenaltheim und dem Verein ein notarieller Vertrag über die Nutzung der neuen Sportanlagen geschlossen. Im April 1987 wird die Gründung einer Sparte Asphaltkegeln ins Auge gefaßt und nach entsprechenden Vorarbeiten in der Mitgliederjahreshauptversammlung 1989 formell bestätigt.

Die Saison 1986/87 endet für die 1. Fußballmannschaft grandios mit dem Aufstieg in die B-Klasse. Ob die Zugehörigkeit in der B-Klasse von langer Dauer sein kann, ist zu bezweifeln, denn die dünne Spielerdecke läßt euphorische Stimmung nicht zu. Ist der Abstieg bereits vorprogrammiert?

Nachdem durch die Gemeinde die Grobplanie für die Tennisplätze erstellt wurde, wird der Bau der Tennisplätze einer Fachfirma übertragen und im Juli 1988 kann der Spielbetrieb aufgenommen werden.

Das gesamte Sportgelände nimmt Gestalt an und der TV wird von der Gemeinde mit den Vorplanungen für die Einweihungsfeierlichkeiten beauftragt. Die offizielle Einweihung wird auf den 22.09.1989 festgelegt, die Festtage dauern vom 18. bis 24.09.1989 und finden im Schlagerspiel des FC Bayern München Amateure gegen unsere 1. Mannschaft sowie dem Spiel der Jugend des 1. FC Nürnberg gegen die Jugend des TV 1896 Langenaltheim e.V. ihren krönenden Abschluß. Insgesamt gesehen werden die Einweihungsfeierlichkeiten ein voller Erfolg und bringen dem Verein Lob und Anerkennung „aus allen Ecken“.

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